FAQ
Leere Gasflasche: Überprüfe, ob noch genügend Gas vorhanden ist. Falls nicht, tausche die Gasflasche aus.
Zündsystem defekt: Reinige die Zündelektrode (achte darauf das du den Abstand nicht verstellst) und überprüfe die Batterien im elektrischen Zünder (falls vorhanden). Falls die Batterie ausgelaufen ist, muss du die Ablagerungen entfernen. Verwende am besten eine Lithium Batterie, diese können nicht auslaufen.
Verstopfte Brenneröffnungen: Entferne Verschmutzungen mit einer Bürste oder Druckluft.
Gasschlauch knickfrei verlegen: Ein geknickter Schlauch reduziert den Gasdurchfluss und erhöht das Risiko für einen Bruch im Schlauch. Ersetze diesen umgehend!
Druckminderer defekt: Ein alter oder defekter Druckminderer kann die Gaszufuhr reduzieren. Tausche ihn aus.
Brenner verstopft: Entferne Spinnen, Insekten oder Schmutz, diese können sich in den Brennerrohren (meistens am Netz für die Gas Luft Mischung) ansammeln und den Gasfluss blockieren. Brenner mit einer Bürste (alte Zahnbürste) oder Druckluft reinigen.
Gasregler oder Druckminderer im Sicherheitsmodus aktiviert:
- Drehe das Ventil der Gasflasche im Uhrzeigersinn zu.
- Öffne kurz alle Gasventile am Grill, damit das restliche Gas entweichen kann. Anschliessend die Ventile wieder schliessen.
- Öffne die Gasflasche langsam, um den Sicherheitsmechanismus nicht erneut auszulösen.
- Starte den Grill wie gewohnt.
Netz am Brenner verunreinigt: Entferne Spinnen, Insekten oder Schmutz, diese können sich in den Brennerrohren (meistens am Netz für die Gas Luft Mischung) ansammeln und den Gasfluss beinträchtigen. Brenner mit einer Bürste (alte Zahnbürste) oder Druckluft reinigen.
Brenner verstopft: Brenneröffnungen können durch Fett und Schmutz verstopft sein. Mit einer Nadel/kleinem Bohrer vorsichtig säubern. Nimm nicht die Reinigungsbürste des Grills, damit machst du genau das Gegenteil und füllst die kleinen Löcher mit noch mehr Fett.
Druckminderer überprüfen: Ein defekter Druckminderer kann den Gasfluss einschränken.
Gasschlauch knickfrei verlegen: Ein geknickter Schlauch reduziert den Gasdurchfluss und erhöht das Risiko für einen Bruch im Schlauch. Ersetze diesen umgehend!
Zündsystem defekt: Reinige die Zündelektrode (achte darauf das du den Abstand nicht verstellst) und überprüfe die Batterien im elektrischen Zünder (falls vorhanden). Falls die Batterie ausgelaufen ist, muss du die Ablagerungen entfernen. Verwende am besten eine Lithium Batterie, diese können nicht auslaufen.
Brenner reinigen: Verschmutzungen können den Gasfluss blockieren.
Gaszufuhr überprüfen: Manche Seitenbrenner haben eine separate Gaszufuhr, die geöffnet sein muss.
Ja, ein Gasgeruch kann auf ein Leck hinweisen. Gehe wie folgt vor:
- Sofort Gaszufuhr abstellen!
- Undichtigkeit prüfen: Mische Seifenwasser und trage es auf Schlauchverbindungen auf. Wenn Blasen entstehen, gibt es ein Leck.
- Verwende nie einen Gasgrill den du nicht in der Schweiz gekauft hast. Zum Teil kannst du den Grill an die Gasflasche anschliessen aber durch ein anderes Dichtung’s verfahren ist die Verbindung nicht dicht. Achtung Brandgefahr. Ersetze den Druckminderer mit einem CH-Druckminderer. (Beachte das je nach Hersteller durch diese Manipulation die Komplette Hersteller-Garantie erlischt)
- Gasschlauch & Druckminderer überprüfen: Falls beschädigt, unbedingt ersetzen. In der Regel muss ein Gasschlauch spätestens nach ca. 10 Jahren ausgetauscht werden.
- Dichtigkeitstest nach jedem Flaschenwechsel durchführen.
- Scharnierfett verwenden: Mit hitzebeständigem Schmiermittel behandeln.
- Schrauben nachziehen: Lockere Verbindungen können für einen verzogenen Deckel sorgen.
Tipps zur Vermeidung von Rost:
- Entferne nach jeder Nutzung alle Rückstände mit einer Reinigungsbürste. Anschliessend den Grill mit der Pyrolyse-Technik ausbrennen, um verbleibende Verunreinigungen restlos zu beseitigen.
- Gusseiserne Teile nach jedem gebrauch mit Hitzebeständigem Fett behandeln.
- Grill Abdeckhaube verwenden: Bewahre den Grill an einem trockenen Ort auf.
- Edelstahl-Teile pflegen: Nach dem Reinigen mit einem Edelstahl Pflegeprodukt behandeln, um eine Schutzschicht zu bilden.
So lösen Sie eine festsitzende Brennerschraube im Gasgrill
Wenn eine Eisenschraube im Aluminiumgewinde durch Rost oder Oxidation fest sitzt, helfen in der Regel Rostlöser und Wärme. Gehen Sie dabei sorgfältig vor, um das empfindlichere Aluminium nicht zu beschädigen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
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Rostlöser auftragen
Besprühen Sie die Schraube grosszügig mit einem handelsüblichen Rostlöser (z. B. WD-40). Achten Sie darauf, dass der Löser auch in die Gewindegänge eindringen kann.
- Einwirken lassen
Lassen Sie den Rostlöser mindestens einige Stunden, idealerweise über Nacht, einwirken. Mehrfaches Nachsprühen erhöht die Wirkung. - Wärme einsetzen
Erhitzen Sie den Bereich um die Schraube vorsichtig mit einem Heissluftfön (ca. 120–150 °C). Aluminium dehnt sich stärker aus als Stahl, was die Verbindung lockern kann.
⚠️ Hinweis: Kein offenes Feuer verwenden, um Beschädigungen am Grill zu vermeiden. - Leichte Schläge
Klopfen Sie mit einem kleinen Hammer leicht auf den Schraubenkopf, um Korrosionsschichten zu brechen. Auch sanftes Hin- und Herdrehen kann helfen. - Wiederholen bei Bedarf
Falls sich die Schraube nicht löst, wiederholen Sie die Kombination aus Rostlöser, Wärme und leichten Schlägen.
Zusätzliche Tipps
- Schonend arbeiten: Aluminium ist weicher als Stahl – zu viel Kraft kann das Gewinde ausreissen.
- Kontaktkorrosion beachten: Der Kontakt von Stahl und Aluminium in feuchter Umgebung führt oft zu festem „Verbacken“.
- Alternative Methoden: Säurehaltige Mittel (z. B. Essig, Cola) können Rost lösen, sollten aber sehr vorsichtig eingesetzt werden, um das Aluminium nicht anzugreifen.
- Nach dem Lösen: Entfernen Sie Rostreste mit Drahtbürste oder Stahlwolle.
Plan B: Schraube ausbohren
⚠️ Achtung: Das Ausbohren ist eine irreversible Massnahme und sollte nur erfolgen, wenn alle anderen Methoden gescheitert sind. Arbeiten Sie langsam und vorsichtig.
1. Vorbereitung
- Brenner demontieren oder so weit wie möglich freilegen, damit Sie ausreichend Platz haben.
- Arbeitsbereich reinigen, damit keine Fett- oder Rostreste die Arbeit behindern.
- Passenden Metallbohrer (HSS) bereithalten.
2. Schraubenkopf abflachen
Falls der Schraubenkopf beschädigt oder rundgedreht ist, können Sie ihn mit einer Feile plan schleifen, um eine saubere Bohrfläche zu schaffen.
3. Schraube ankörnen
Mit einem Körner oder Nagel und Hammer die Mitte der Schraube markieren. So verhindern Sie, dass der Bohrer beim Ansetzen abrutscht.
4. Vorbohren
- Mit einem kleinen Bohrer (ca. 2 mm) beginnen und exakt mittig ein Loch bohren.
- Langsam bohren, wenig Druck ausüben.
5. Stufenweise vergrössern
- Schrittweise grössere Bohrer verwenden (z. B. 3 mm, dann 4 mm), bis sich der Schrauben Schaft löst oder der Schraubenrest mit einer Linksausdreher-Bit (Schraubenausdreher) herausgedreht werden kann.
6. Gewinde prüfen
- Falls das Aluminiumgewinde beschädigt wurde, kann es mit einem Gewindeschneider nachgeschnitten werden.
- Bei starkem Schaden ggf. Helicoil-Einsatz oder ähnliches Reparaturgewinde einsetzen.